1. Herrenmannschaft
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Ergebnisse und Berichte
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1. Herren
-
TSV Weißenberg/Gröditz
5
:
10
+ -
18.09.2021
Nach knapp elf Monaten bestritt endlich wieder die Erste ein Ligaspiel. Dies fand nicht nur zu Hause auf dem Horken statt, sondern war auch gleich ein Lokalderby gegen die favorisierten Weißenberger. Bei beiden Teams waren die Voraussetzungen sehr ähnlich: mit Bethmann bzw. Meiß fehlten jeweils die Nummer 4 beider Mannschaften.
Kittlitz ist ja nicht gerade für seine Doppelstärke bekannt. Daher war die Angst eines Starts mit 0:9 Sätzen gar nicht so unberechtigt. Doch es kam ganz anders. Für Wagner/Wagner reichte es oftmals aus, den Ball halbwegs gut auf den Tisch zu bringen, da Müller/Schönfelder kaum einen Ball ordentlich trafen. Daher ging der erste Punkt nach vier Sätzen an die Gastgeber. Auch Jacob/Schulze traten anfangs gut auf. Doch mit zunehmender Spieldauer wurden Wolf/Nitsche immer unschlagbarer. Nach diesem 1:3 lagen die Hoffnungen auf dem dritten Doppel. Und Drachsler/Schaldach enttäuschten nicht. Mit einem äußerst knappen 3:1-Sieg über Heidrich/Walter sorgten sie für eine Kittlitzer Führung nach den Doppeln! Schwirrt da etwa eine Sensation durch die Luft?
Leider nein! Denn in der ersten Einzelrunde konnte Kittlitz nur einen Punkt verbuchen. Im oberen Paarkreuz fanden Wagners fast gar nicht zu ihrem eigenen Spiel. Während Dr. Michael Wagner noch in den fünften Satz gegen Wolf kam, holte Matthias Wagner nur einen Satz gegen Müller. Aber wenigstens behielt Jacob die Nerven: erst 0:2 in Sätzen zurückgelegen, dann in den fünften Satz gekämpft und darin sogar noch 7:10 in Rückstand; und am Ende doch noch den Punkt Schönfelder abgeluchst. Im Gegensatz dazu gab leider Drachsler das Einzel an Nitsche ab. Hier ging das ausgeglichene Match ebenfalls über die volle Distanz. Im unteren Paarkreuz fanden danach kaum noch Höhepunkte statt. Trotz einiger knapper Sätze mussten sich Schaldach und der angeschlagene Schulze jeweils den verdienten Siegern Walter bzw. Heidrich geschlagen geben. So war von der überraschenden 2:1-Führung ein 3-Punkte-Rückstand übriggeblieben.
Auch die zweite Einzelrunde kehrte nicht mehr das Bild. Zwar holte sich Dr. Michael Wagner einen guten 3:1-Sieg bei Müller ab und zeigte Schaldach eine starke Vorstellung bei seinem 3:0 über Heidrich, die anderen vier Kittlitzer konnten aber keine positiven mehr Akzente setzen.
Damit stand am Ende ein verdientes 5:10 auf der Anzeigetafel. Kein gelungener Einstand, aber zu lange muss man sich aufgrund der Stärke der Gegner auch nicht grämen.
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SV Stahl Krauschwitz
-
1. Herren
10
:
5
+ -
25.09.2021
Im zweiten Spiel ging es mit Debütant Ulbrich, der Bethmann ersetzte, ins weit entfernte Krauschwitz. Traditionell tut sich Kittlitz dort sehr schwer, zudem stehen die letztjährigen Landesligaspieler auch auf einem höheren Leistungsniveau. Also insgesamt keine guten Voraussetzungen.
Doch die Doppel begannen schon einmal gar nicht so schlecht. Jacob/Ulbrich unterlagen zwar klar, dafür holten Wagners einen verdienten 3:1-Sieg. Bitter dagegen war das dritte Doppel. Denn Drachsler/Schaldach gaben den vorentscheidenden dritten Satz nach hoher Führung noch ab. Mit dieser 1:3-Niederlage starteten die Einzel mit einem 1:2-Zwischenstand.
Im ersten produzierte Matthias Wagner zu viele eigene Fehler, wodurch Najork leichtes Spiel hatte. Besser machte es Dr. Michael Wagner. Trotz anfänglicher Lethargie distanzierte er Kevin George zunehmend und hielt mit dem 3:1 den Anschluss. Allerdings zog dann Krauschwitz davon. Denn im mittleren Paarkreuz hatten Jacob und Drachsler keine Chancen gegen Mewes George bzw. Böse. Und Ulbrich konnte ebenfalls trotz einiger richtig guter Bälle natürlich wenig Zählbares gegen den deutlich überlegenen Frischke herausholen. Zumindest verkürzte Schaldach mit einem klaren 3:1-Erfolg über Ersatzmann Finze den Rückstand auf 3:6.
Doch die Messe war damit noch nicht gelesen. Denn Dr. Michael Wagner schickte nach nur drei Sätzen die Nummer 1 der Liga wieder auf die Bank. Und auch bei Matthias Wagner sah die Sache deutlich besser aus. Leider verfehlten in der entscheidenden Phase seine Bälle oft nur um wenige Zentimeter ihr Ziel, sodass Kevin George mit 3:1 gewann. Jacob agierte nun ebenfalls deutlich stärker und ließ Böse kaum Chancen zum Luftholen. Nach diesen drei Sätzen stand es nur noch 5:7. Da war doch noch was drin! Während Drachslers und Schaldachs Einzel liefen, wurde allerdings aufgrund der ins Unermessliche steigenden Luftfeuchtigkeit ein Tisch unspielbar. Denn sowohl Schaldach als auch Frischke rutschten ständig auf dem Boden weg. Um Verletzungen vorzubeugen, einigten sich alle Beteiligten darauf, nur noch am vorderen Tisch zu spielen. Dort lieferte Drachsler ein richtig starkes Spiel gegen Mewes George ab. Doch belohnt wurde er dafür nicht: 2:3. Schaldachs Einzel verlief sehr ähnlich. Nach dem Ortswechsel beim 1:1-Zwischenstand ging das Spiel weiter hin und her. Schaldachs starke Leistung reichte leider auch hier nicht, um Frischke den fünften Satz abzunehmen. Im letzten Einzel schlug sich Ulbrich wacker gegen Finze, aber selbst eine hohe Satzführung wurde nicht mit einem -erfolg gekrönt.
Nach den zwei nicht wirklich überraschenden Niederlagen stünden den Kittlitzern aber endlich ein paar Pünktchen gut zu Gesicht. Vielleicht klappt es ja im nächsten Heimspiel gegen Hoyerswerda, gegen die man ja letzte Saison einen sensationellen Erfolg feierte.
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1. Herren
-
TTC Hoyerswerda
6
:
9
+ -
09.10.2021
Drittes Saisonspiel, dritter Kracher: und auch diesmal verkaufte man sich nicht schlecht. Die Voraussetzungen waren für beide Teams ähnlich, denn beiden fehlte mit Drachsler und Pfefferkorn jeweils ein Spieler aus dem unteren Paarkreuz. Dafür lief für Kittlitz endlich wieder Bethmann auf, der seit gut einem Jahr zum ersten Mal den Horken bestieg.
Schon bei den Doppeln merkte man, dass man gegen die Favoriten nicht chancenlos war. Wagners sicherten mit einem 3:1 über Sauer/Bartosch den ersten Kittlitzer Punkt. Obwohl Jacob/Bethmann 0:3 Frieder/Hanso unterlagen, sah dieses Doppel nicht so extrem klar aus. Das spannendste Doppel lieferten aber Schaldach/Seidel und Wabnitz/Matern. Leider reichten kurze Unkonzentriertheiten aus, dass die Hoyerswerdaer nach vier Sätzen deren Teamführung herstellten.
In den ersten beiden Einzeln war jeweils vier Sätze lang ebenfalls die Spannung kaum zu übertreffen. Leider war da auch schon Matthias Wagners Einzel gegen Friede etwas unglücklich beendet. Anders bei Dr. Michael Wagner: nach dem 2:2-Zwischenstand ließ er keine Zweifel mehr aufkommen und nahm Sauer den letzten Satz zu vier ab. Im Anschluss konnten die Zusehenden ihre Nerven etwas entspannen, da die Einzel im mittleren Paarkreuz unfassbar schnell entschieden waren. Jacob hatte dabei nie das Gefühl, sein Match an Wabnitz abgeben zu müssen, und Bethmann merkte man doch die fehlende Praxis an, sodass Hanso leichtes Spiel mit ihm hatte. Danach schoss der Puls jedoch wieder nach oben. Denn im unteren Paarkreuz wurden alle möglichen Sätze ausgespielt. Erst sah es für Schaldach nach einer klaren Niederlage aus; zu überlegt agierte Bartosch. Der Kittlitzer biss sich allerdings zurück ins Geschehen und glich zum 2:2 aus. Leider übernahm Bartosch dann wieder Zepter und ließ Schaldach nicht mehr herankommen. Zwischen Seidel und Matern gab es dagegen ein ständiges Hin und Her. Auch hier musste am Ende der Kittlitzer die Segel streichen: 7:11 im Fünften. Somit stand es 3:6. Doch noch war nicht Schicht im Schacht!
Schließlich zerlegte Dr. Michael Wagner in drei Sätzen Friede nach Strich und Faden. Ganz anders lief es für Matthias Wagner. Mit vielen Höhen und Tiefen kämpfte er sich in den fünften Satz und dort sogar zum 10:5. Diesen Vorsprung vermasselte er fast noch, aber zum Glück verzog Sauer beim 10:9 den letzten Ball. Kittlitz war also wieder dran. Die Knappheit fand danach weiterhin einfach kein Ende. Zwischen Jacob und Hanso lagen die Gewinnchancen 50:50. Dementsprechend ging auch dieses Einzel über die volle Distanz, leider mit knappem, besserem Ende für den Hoyerswerdaer. Wenngleich Bethmanns Einzel bereits nach vier Sätzen beendet war, war es nicht wirklich weniger eng. Mit einem 12:10 im letzten Satz sicherte allerdings Wabnitz seiner Mannschaft schon das Unentschieden. Eigentlich kann man es sich schon denken: die letzten beiden Einzel mussten ebenfalls jeweils im fünften Satz entschieden werden. Erneut brauchte Schaldach zwei Sätze zum Zurechtkommen, erneut glich er zum 2:2 aus, um am Ende aber mit dem knappsten Ergebnis Matern zu unterliegen. Dass Seidel mit seinem starken 11:8 im letzten Satz gegen Bartosch noch etwas Ergebniskosmetik betrieb, hob die Stimmung dann nur noch minimal.
Den Aufstiegskandidaten bot Kittlitz also ordentlich Paroli und hielt das Punktspiel bis zum Ende offen. Es war zwar natürlich mehr drin, aber Hoyerswerda hat sich den Sieg dennoch verdient.
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1. Herren
-
MSV Bautzen 04 II
6
:
9
+ -
16.10.2021
Im vierten Spiel in Folge gegen ein Team aus der vermutlich besseren Hälfte der Liga ist sicherlich nicht der hoffnungsvollste Auftakt in eine Saison. Aber bisher hatte sich Kittlitz akzeptabel geschlagen und gegen Bautzen stellte man sich meistens auch nicht so doof an. Leider mussten die Gastgeber auf gleich zwei Ersatzleute zurückgreifen.
Das Spiel fing allerdings recht unspektakulär an. Denn in den ersten sieben Spielen wurden die Punkte schnell und eindeutig verteilt. Dabei konnten aber nur Jacob/Herbert Wagner als D2 und Jacob mit einem extrem starken Auftritt gegen Dittrich Punkte holen. Die anderen Kittlitzer waren bis zum 2:5 ziemlich überfordert. Doch das untere Paarkreuz wollte sich diesem Trend nicht anschließen. Beide Einzel gingen über die volle Distanz; dementsprechend waren beide auch 50:50. Für Schulze sollte es gegen Güttler leider nicht reichen: 9:11 im letzten Satz. Aber dafür ließ sich Herbert Wagner von Ciochs kompromissloser Spielweise nicht beeindrucken und gewann den Schlagabtausch am Ende mit einem 11:7.
Doch die zweite Einzelrunde begann gleich wieder mit Dämpfern. Denn Wagners kamen mit der bestechenden Form von Weß und Rupprecht gar nicht klar, wodurch sie jeweils in drei knappen Sätzen unterlagen. Wer an diesem Punkt dachte, dass die Bautzener 8:3-Führung bereits uneinholbar wäre, sollte sich täuschen. Plötzlich lief für die Gastgeber. Erst bestätigte Jacob seine gute Tagesform und entzauberte dabei den überlegt spielenden Seidler in vier engen Sätzen. Am Nebentisch zeigte Schaldach ebenfalls eine starke Partie. Mit immer besser platzierten Bällen zwang er Dittrich zu Fehlern, die letztendlich zu einem 11:7 für Schaldach im fünften Satz führten. Wie zuvor wurden wieder in beiden Einzeln des unteren Paarkreuzes alle möglichen Sätze ausgespielt. Schulze entschärfte mit seinen Topspins die Aufschläge Ciochs, wodurch es ein offenes Duell wurde. Im fünften Satz konnte er sich frühzeitig absetzen, sodass er Cioch nicht mehr herankommen ließ. Beim 6:8 lag es also bei Herbert Wagner, die Chancen auf ein Remis aufrechtzuerhalten. Obwohl er nominell der Außenseiter war, blieb das Spiel bis zum letzten Ball völlig offen. Als dann aber Güttler den Punkt zu seinem 11:8-Erfolg verwandelte, war die Hoffnung doch wieder begraben.
Damit rutschte die Erste sogar auf den letzten Tabellenplatz ab. Allerdings ist sie trotz der starken Gegner noch nie unter die Räder gekommen, was doch wieder optimistisch für die restliche Hinrunde stimmt.
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SG Wiednitz / Heide
-
1. Herren
11
:
4
+ -
05.11.2021
Endlich standen einmal eigentlich machbare Gegner an. Obwohl man bisher in Wiednitz selten gut aufspielte, sollte man gegen die aktuellen Tabellenletzten eigentlich Punkte holen. Allerdings fehlten Kittlitz gleich drei Spieler aus unterschiedlichsten Gründen. So etwas drückt natürlich die Erwartungen.
Die Misere fing bereits schon in den Doppel an. Dr. Michael Wagner/Matthias Wagner bissen sich durch die fünf Sätze, nur um am Ende mit 10:12 zu unterliegen. Auch Jacob/Herbert Wagner verzweifelten bei ihrem 0:3 an den engen Sätzen. Das sollte sich im restlichen Punktspiel so fortsetzen. Das 0:3 von Schulze/Hartmann vollendete den 0:3-Fehlstart.
Doch auch in den Einzeln sollte Kittlitz kaum etwas gelingen. Zuerst verfolgte Matthias Wagner weiter sein Pech, indem er das 50:50-Spiel gegen Gerke 9:11 im fünften Satz abgeben musste. Währenddessen rieb man sich am Nebentisch gehörig die Augen. Denn Dr. Michael Wagner konnte gegen Noppenspieler Wolfram keinen einzigen Satz verbuchen! Wenigstens sorgte dann das mittlere Paarkreuz für eine Erlösung. Jacob und Schulze ackerten sich zu ihren stark umkämpften 3:1-Siegen über Müller bzw. Wiesner. Die Freude währte jedoch nur kurz. Während Hartmann anfangs noch mit Schellenberg mithielt, wurde er vom Wiednitzer immer weiter distanziert. Auch Herbert Wagners schöne 2:1-Führung hielt nicht stand. Im Anschluss konnte er Tillig nämlich nur noch acht Punkte abnehmen. Mit dem 2:7 schwand die Hoffnung immer mehr.
Und es wurde nicht besser. Denn in seinem zweiten Einzel blieb Dr. Michael Wagner ebenfalls ohne Satzgewinn. Er bekam einfach nicht Gerkes Aufschläge ordentlich zurück. Als danach Matthias Wagner nach vier Sätzen Wolfram zum Sieg gratulieren musste, war die Messe im Prinzip gelesen. Das Trauerspiel dauerte auch nicht mehr lange an. Im Eiltempo fuhr das mittlere Paarkreuz erneut beide Punkte ein, wobei das untere nichts mehr ausrichten konnte.
Mit der höchsten Saisonniederlage fuhr man Freitagabend wieder nach Hause. Wie soll man diese Saison noch retten?
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TTSV Kirschau/Sohland
-
1. Herren
8
:
8
+ -
06.11.2021
Nach einem Dämpfer wie gegen Wiednitz machte man sich in Taubenheim nicht die allergrößten Hoffnungen, da erneut drei Stammspieler fehlten. Aber es sollte doch wieder anders kommen als erwartet.
Die befürchtete Doppelkatastrophe blieb aus. Zwar gingen die ersten beiden Doppel verdient an die Gastgeber, dafür holten Seidel/Schulze einen starken 3:2-Sieg gegen Mieth/Wähle. Nach dem 1:2-Zwischenstand ging es munter hin und her.
Matthias Wagner blieb komplett chancenlos gegen Richter, was durch Dr. Michael Wagners ungefährdeten Sieg abgefangen wurde. Nachdem Seidel wiederum kein Land gegen Stöber sah, holte Jacob einen Big Point. Bis zum Schluss war kein Favorit auszumachen. Erst nach fünf Sätzen schnappte er Büttner den Sieg knapp weg. Im unteren Paarkreuz gab es danach ebenfalls eine Punkteteilung. Während Herbert Wagner Jekosch nur einen Satz abnehmen konnte, holte Schulze mit dem gleichen Ergebnis sich einen Sieg gegen Ersatzmann Wähle. Obwohl es damit 4:5 stand und theoretisch alles offen war, blieb der Kittlitzer Optimismus noch am Hallenboden.
Auch von Michael Wagner ließ sich Richter wenig beeindrucken. Dafür konnte Matthias Wagner nach langer Eingewöhnungsphase Mieth den letzten von fünf Sätzen klar abnehmen. Am anderen Tisch unterstrich Jacob seine aktuell bestechende Form. Nach nur drei Sätzen schickte er Stöber wieder auf die Bank. Doch die kurze Erfolgsstrecke schien danach schon wieder beendet. Denn Seidel kam bei seinem 1:3 gegen Büttner nie wirklich ins Spiel. Als dann Schulze klar Jekosch unterlag und Herbert Wagner bereits zwei Sätze mit Schneider abgegeben hatte, war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Da er jedoch die Taktikumstellung erfolgreich umgesetzte, drehte er das Spiel und überließ nun Wähle nicht mehr als fünf Punkte pro Satz. Also gab es doch noch ein Entscheidungsdoppel! Da Kittlitz ja eher nicht für seine Doppelstärke bekannt ist, blieb auch zu diesem Zeitpunkt die Euphorie im Rahmen. Allerdings zeigten Dr. Michael Wagner/Matthias Wagner eines ihrer stärksten Doppelleistungen überhaupt und entzauberten somit Richter/Jekosch in vier Sätzen!
Und da war er plötzlich: der erste Kittlitzer Saisonpunkt! Unerwartet, aber hilfreich. Vielleicht könnte man sogar noch ein paar draufsetzen in den nächsten Partien; vielleicht auch wieder mit mehr Stammspielern.
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1. Herren
-
TTF Weißwasser
11
:
4
+ -
13.11.2021
Mit dem überraschenden Punkt aus Taubenheim und mit wieder fittem Schaldach ging die Erste motiviert ins Heimspiel. Doch auf die leichte Schulter nahm es das Duell mit den Tabellenletzten bestimmt nicht. Denn auch wenn Weißwasser ebenfalls mit zwei Ersatzleuten antrat, können die vier Stammspieler allein ein Punktspiel an sich reißen.
Schon die Doppel stimmten positiv. Wagners holten im fünften Satz vor allem die Big Points gegen Beyer/Marschall, sodass sie mit 11:8 gewannen. Am Nebentisch mussten Jacob/Schaldach leider ihr Doppel verdient nach vier Sätzen an Jung/Zilinsky abgeben. Dank des Kittlitzer 3:0-Erfolgs im Doppelduell der Ersatzmänner gingen die Gastgeber sogar mit einer Führung in die erste Einzelrunde.
Darin konnte diese Führung sogar ausgebaut werden. Dr. Michael Wagner gab dabei keinen der drei engen Sätze ab, profitierte allerdings auch davon, dass Marschall immer mal wieder klare Bälle verschoss. Sogar Matthias Wagner trug zu Punkten bei, indem er in den vier Sätzen dem angeschlagenen Beyer die Bälle so verteilt wie möglich hinspielte. Punktgarant Jacob ließ mit seinem routinierten Spiel trotz eines abgegebenen Satzes keine Zweifel an seinem Sieg über Zilinsky aufkommen. Lediglich Schaldach hatte das Nachsehen, da er Jung nichts entgegensetzen konnte. Nachdem Seidel im Anschluss Roth nicht einmal aus dem Schneider kommen ließ, wurde es nochmal brenzlig. Denn es schien, als müsste Schulze seine 2:0-Führung noch aus der Hand geben, da Kulka immer besser ins Spiel kam. Doch in einem wahren Nervenkrimi schnappte sich Schulze den vierten Satz mit 16:14. Das war dann wohl auch der entscheidende Punkt, der die Weichen auf Gesamtsieg stellte. Aufgrund der Konstellationen war die 7:2-Führung deutlich beruhigender als ein 6:3-Zwischenstand.
Überraschend wurde der Sieg sogar schon im oberen Paarkreuz gesichert. Dr. Michael Wagner gab nämlich erneut keinen Satz ab, obwohl Beyer die Sätze jeweils bis zum Ende offen hielt. An dem anderen Tisch wurde es deutlich ausgeglichener, da alle vier Sätze zwischen Matthias Wagner und Marschall mit nur zwei Punkten Differenz entschieden wurden. An den entscheidenden Stellen stand Fortuna aber dem Kittlitzer zur Seite. Die restlichen Einzel wurden dagegen im Eiltempo durchgezogen. Jacob konnte dabei seinen 7:0-Lauf nicht weiter ausbauen, da ihm Jung alle Sätze, wenn auch knapp, abnahm. Schaldach merkte man noch die krankheitsbedingte Pause an. Doch durch den einen Satz, den er Zilinsky klar abnehmen konnte, kann man optimistisch sein, dass es wieder bergauf gehen wird. Zum Schluss erhöhten Seidel und Schulze mit klaren 3:0-Erfolgen über Kulka bzw. Roth noch weiter den Punktestand.
Damit hat die Erste endlich ihren ersten Sieg ergattert, auch dank der beiden Ersatzleute, wodurch allerdings die Zweite ihr gleichzeitiges Spiel kampflos abgeben musste. Zumindest ist jetzt die Erste wieder im Rennen um den Klassenerhalt.
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1. Herren
-
TTC Pulsnitz 69 II
10
:
5
+ -
12.03.2022
Ziemlich genau vier Monate sind seit dem letzten Saisonspiel ins Land verstrichen. Daher war es völlig unklar, ob Kittlitz seine positive Form beibehalten könnte. Schließlich wurden alle Punkte ausschließlich aus den letzten beiden Spielen geholt. Und ein Sieg gegen die einen Punkt besser dastehenden Pulsnitzer war auch bitter nötig, um nach einem halben Jahr endlich wieder die Abstiegsplätze zu verlassen. Wie leider schon gewohnt trat Kittlitz nicht in voller Besetzung an: zwei Ersatzspieler mussten ran; ein Schicksal, das auch Pulsnitz teilte.
Gleich den ersten Punkt holten sich die Wagner-Brüder ohne Probleme von Heiko Böhm/Göpfert. Doch die Freude währte nur kurz. Denn am Nebentisch verletzte sich Sühring so stark am Bein, dass er gar nicht mehr antreten konnte. Jacob/Schaldach hätten diesen Punkt auch lieber erspielt als geschenkt zu bekommen. Aber Pulsnitz hielt dennoch den Anschluss mit einem 3:0 von Wehofsky/Moschke über Schulze/Herbert Wagner.
Etwas überraschend kam es auch im oberen Paarkreuz zur Punkteteilung. Denn Dr. Michael Wagner fand überhaupt nicht zu seinem Spiel, wodurch er Felix Böhm nicht einmal einen Satz abnehmen konnte, auch wenn alle drei jeweils mit nur zwei Punkten Differenz entschieden wurden. Durch Jacobs kampfloses 3:0 behielt Kittlitz die Führung, die im mittleren Paarkreuz ausgebaut wurde. Dabei hielt Matthias Wagner (3:1) irgendwie den Salven Wehofskys Stand. Mit dem gleichen Ergebnis, aber deutlich ungefährdeter bezwang Schaldach Heiko Böhm. Allerdings schlossen die Pulsnitzer danach wieder auf. Man merkte Schulze und Herbert Wagner schon ihre Verletzungen an. Doch ihr Einsatz wurde an dieser Stelle noch nicht belohnt. Denn Göpfert entschied den Fünfsatzkrimi gegen Schulze für sich und Moschke verteilte die Bälle zu gut für Wagner. Somit war das Spiel beim 5:4-Zwischenstand immer noch völlig offen.
Während Dr. Michael Wagner nicht an den Tisch gegen Sühring musste, hatte Jacob schon deutlich mehr zu leisten. Doch mit hoher Variabilität ließ er Felix Böhm nicht in einen Rhythmus kommen, sodass er sich bis zum 3:1-Sieg immer besser vom Pulsnitzer distanzieren konnte. Den Sack machte danach das mittlere Paarkreuz zu. Matthias Wagner gelang dabei ein überraschend lockeres 3:0 über Heiko Böhm. Am anderen Tisch zeigte Schaldach eine hervorragende Leistung, indem er Wehofsky immer wieder mit gut platzierten Bällen zu Fehlern zwang. Ein 3:1 war die Belohnung. Trotz des gesicherten Sieges kämpfte das untere Paarkreuz noch um jeden Punkt. Schulze ging gegen Moschke erneut über die volle Distanz. Doch diesmal verließ er den Tisch als Sieger. Dass sich Herbert Wagner als letztes noch mit 1:3 Göpfert geschlagen geben musste, fiel dann zum Glück nicht mehr groß ins Gewicht.
Mit diesem Sieg verließ Kittlitz vorerst die Abstiegsplätze, hat aber auch nur einen Punkt Vorsprung. Damit wird das nächste Spiel bei Gersdorf-Möhrsdorf nicht weniger bedeutsam. Zum Schluss wünscht Kittlitz Sühring schnellstmögliche Genesung!
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TuS 1890 Gersdorf-Möhrsdorf
-
1. Herren
10
:
5
+ -
26.03.2022
Mit einem Sieg im Rücken fuhr man ins Haselbachtal, obgleich man schon das letzte Mal in Bestbesetzung "nur" ein Unentschieden erreichte. Diesmal reiste Kittlitz wie inzwischen üblich mit Schulze und Herbert Wagner als Ersatzmänner an während die Gastgeber ihren Stammsechser darboten.
Im ersten Doppel zeigten Jacob/Schaldach eine richtig gute Partie gegen Koschwitz/Nowotnick. Leider reichte es nicht, den engen Viersätzer für sich zu entscheiden. Dr. Michael Wagner/Matthias Wagner spielten zwar nicht so solide, gewannen aber gegen Garten/Hasselbach. Leider blieben Schulze/Herbert Wagner chancenlos gegen Wendt/Johne. Also ging Kittlitz mit leichtem Rückstand in die Einzel.
Da setzte Jacob gleich mal ein Ausrufezeichen. Gegen Koschwitz spielte Jacob groß auf und distanzierte seinen Gegner im fünften Satz deutlich. Am Nebentisch lief es dagegen nicht wirklich. Dr. Michael Wagner hielt die vier Sätze zwar allesamt ausgeglichen, am Ende reichte es dennoch wieder nicht gegen den Sidespinmanager Nowotnick. Auch das anschließende Einzel zwischen Schaldach und Garten war nichts für schwache Nerven. Nach der maximalen Zahl an Sätzen und spektakulären Ballwechseln ging zum Glück der Kittlitzer als Sieger vom Tisch. Weniger erfreulich war da Matthias Wagners Einzel. Nach dem 1:1 hatte er völlig den Faden verloren, sodass Wendt leichtes Spiel hatte. Nach Herbert Wagners klarer 0:3-Niederlage gegen Johne sah es lange so aus, dass Schulze den Anschlusspunkt wieder holen konnte. Nach 2:0-Führung und kaum gefährdet war er allerdings auch plötzlich völlig von der Rolle, wodurch er das Einzel wirklich noch an Hasselbach abgab. Beim 3:6 schwanden schon langsam die Hoffnungen.
Allerdings schien Dr. Michael Wagner das wenig zu beeindrucken. Erstaunlich locker hielt er Koschwitz bei nur einem Satzgewinn. Leider hatte auch Jacob nicht die passenden Antworten auf Nowotnicks Spiel. In der Mitte ging es dann wieder spannender zu. Matthias Wagner hatte sich wieder gefangen und nun auch etliche Glücksbälle auf seiner Seite, sodass er mit 3:1 über Garten siegte. Viel Kampf zeigte auch erneut Schaldach in seinem ausgeglichenen zweiten Einzel. Es sollte diesmal allerdings nicht reichen, da Wendt drei der vier Sätze gewann. Damit war für Kittlitz nur noch das Remis zu holen. Es sah auch lange Zeit im Bereich des Machbaren aus. Denn Schulze und Herbert Wagner schienen ihre Einzel jeweils bis zum 2:1 voll im Griff zu haben. Doch symptomatisch für diesen Tag waren am Ende die Gastgeber, hier Johne und Hasselbach, die lachenden Gewinner.
Ein Punkt wäre natürlich schön gewesen, aber diesmal einfach nicht erreichbar. Wenn allerdings in der Liga die Spiele halbwegs wie erwartet zu Ende gehen, wird Kittlitz auf dem achten Platz bleiben, was aktuell sehr nach Klassenerhalt aussieht.
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Post-SV Görlitz II
-
1. Herren
12
:
3
+ -
09.04.2022
Um den Klassenerhalt zu sichern hätte Kittlitz im letzten Saisonspiel mehr "große" Punkte holen können als Wiednitz/Heide zu Hause gegen Gersdorf-Möhrsdorf. Da aber Kittlitz in Görlitz krasser Außenseiter war, musste man auf eine Wiednitzer Niederlage hoffen und Kittlitz selbst zwei Einzel oder Doppel holen. Obwohl die Görlitzer ihr letztes Spiel kampflos an die Abstiegskampfkonkurrenten aus Gersdorf-Möhrsdorf abgaben, traten sie diesmal in voller Besetzung an. Ungünstig! Kittlitz ersetzte wieder einmal zwei Spieler.
Die Doppel gaben allerdings schon die unheilvolle Richtung vor. Jacob/Schaldach und Schulze/Herbert Wagner hatten letztendlich nicht wirklich Chancen auf Punkte. Bei Dr. Michael Wagner/Matthias Wagner sah es schon aussichtsreicher aus. Gegen Schubert/Friedrich standen sie am Ende des fünften Satzes zwar besser, konnten aber dennoch nicht die Nullnummer in den Doppel verhindern.
Im ersten Einzel konnte Jacob keinen Satz gegen Schubert erringen. Bei Dr. Michael Wagner sah es lange Zeit nach dem ersten Kittlitzer Punkt aus. Doch am Ende freute sich Alter über ein 14:12 im fünften Satz. Schaldach hielt ebenfalls lange mit Neumann mit. Belohnt wurde der Einsatz auch hier nicht: 1:3. Dann immerhin ein kleiner Lichtblick: im fünften Satz machte Matthias Wagner weniger Fehler als Scholz, sodass auf dem Protokoll endlich mal ganz rechts eine 1 stand. Die Freude währte jedoch nur kurz. Denn im unteren Paarkreuz dominierten wieder die Görlitzer. Herbert Wagner verlor alle drei Sätze zu sechs an Nitsche. Bei Schulzes Spiel sahen die Chancen zwar besser aus. Aber dass er wirklich gegen Friedrich gewinnt, erwartete er selbst nicht. Beim 1:8-Zwischenstand war die Sache fast schon gelaufen. Irgendwie sollte jedoch noch ein Einzel kommen!
Diesen zweiten Punkt schien Dr. Michael Wagner gegen Schubert holen zu können, nachdem er mit 2:1 in Führung ging. Allerdings riss der Faden danach komplett und das Einzel ging noch klar weg. Jacob wehrte sich lange gegen Alter, musste aber nach vier Sätzen schon die Segel streichen. Mit dem Sieg der Heimmannschaft war plötzlich auch bei allen die Luft raus. Im mittleren Paarkreuz holten Matthias Wagner und Schaldach mit gutem Spiel noch zwei Punkte während in den letzten beiden Einzeln kein Satz mehr an die Gäste ging.
Als man dann noch erfuhr, dass Wiednitz irgendwie das Remis sicherte, war die Saison in allen Sinnen des Wortes gelaufen. Die Erste steht somit auf einem Abstiegsplatz ... zum ersten Mal seit 21 Jahren! Die Ergebnisse in der Liga haben natürlich nicht gerade geholfen. Aber dass man das Team der Liga ist mit den meisten Ersatzeinsätzen, bei denen die Spieler oftmals nicht hundertprozentig fit waren, und nicht ein einziges Mal in Stammbesetzung antrat, hatte mit Sicherheit größeren Einfluss.
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Einzelbilanzen
+ -
Dr. Michael Wagner
LivePZ 1764
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
10:10
 
 
10:10
Holger Jacob
LivePZ 1743
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
3:3
10:4
 
13:7
Matthias Wagner
LivePZ 1724
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
4:10
5:1
 
9:11
Felix Bethmann
LivePZ 1676
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
 
0:2
 
0:2
Thomas Drachsler
LivePZ 1678
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
 
0:4
 
0:4
Jürgen Schaldach
LivePZ 1647
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
 
5:5
2:4
7:9
René Seidel (Ersatz)
LivePZ 1651
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
 
0:2
3:1
3:3
Wiland Schulze (Ersatz)
LivePZ 1581
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
 
2:0
5:9
7:9
Herbert Wagner (Ersatz)
LivePZ 1480
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
 
 
2:10
2:10
Michael Hartmann (Ersatz)
LivePZ 1272
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
 
 
0:2
0:2
Benjamin Ulbrich (Ersatz)
LivePZ 1236
PK 1
PK 2
PK 3
ges.
 
 
0:2
0:2
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Doppelbilanzen
+ -
Dr. Mi. Wagner / Ma. Wagner
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
 
6:4
 
1:0
7:4
Ho. Jacob / Schaldach
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
1:3
 
 
 
1:3
Ho. Jacob / H. Wagner
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
1:2
 
 
 
1:2
W. Schulze / H. Wagner
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
 
 
0:3
 
0:3
Seidel / W. Schulze
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
 
 
2:0
 
2:0
Drachsler / Schaldach
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
 
 
1:1
 
1:1
Ho. Jacob / Bethmann
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
0:1
 
 
 
0:1
Ho. Jacob / W. Schulze
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
0:1
 
 
 
0:1
Ho. Jacob / Ulbrich
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
0:1
 
 
 
0:1
Schaldach / Seidel
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
 
 
0:1
 
0:1
Schaldach / W. Schulze
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
 
 
0:1
 
0:1
W. Schulze / Hartmann
gg. D1
gg. D2
gg. D3
ED
ges.
 
 
0:1
 
0:1
schließen